Geschichte

Etwas zur Entstehung des VBC-Triengen

Gründerteam

Ein Haufen volleybegeisterte Jungs der 2. Sekundarschulklasse anno 1981 waren Ursprung unseres Vereins. Regelmässig durften sie wöchentlich das Lehrerturnen besuchen, in dem auch regelmässig Volleyball gespielt wurde. Daraus entstand die Idee von Fischer Maurus und Portmann Philipp vorerst einen Plausch-Volleyballclub in Triengen zu gründen. Volleyballclub Fortuna 13 nannten sie damals das Ding. Diese Idee fand grosses Interesse bei den Schulkollegen und Schulkolleginnen und sie waren bereit darauf etwas zu unternehmen. Es galt vieles abzuklären. Eine Statute wurde aufgesetzt und ein Hallengesuch wurde an die Gemeinde Triengen eingereicht. Am 13. Dezember 1981 war es so weit. Der Volleyballclub Fortuna 13 wurde durch die 1. Generalversammlung gegründet. Als Präsidenten wählte man Fischer Maurus der schon mit Portmann Philipp (damals Vice-Präsident) die Wege zur Gründung eingeleitet hatte.

beim Spiel

Am Mittwoch 10. Februar 1982 fand das erste eigene Training statt. Darauf wurde das erste Turnier angemeldet, das J+S Turnier in Ruswil. Am 3. April nahm die Trienger Mannschaft mit viel Freude und Kampfgeist die Spiele in Angriff. Trotz zweitletzter Platzierung nahmen sie sich vor, am Turnier nächstes Jahr wieder teizunehmen. Mit dem Gewinn des Trainers Ulrich Peter (NLA Spieler in Sursee) wurde das Volleyball- spiel der Mannschaft verbessert. Bei der zweiten Teilnahme des J+S Turniers in Ruswil gelang es den Triengern den zweiten Platz zu belegen. Das motivierte das Team an weiteren Turnieren teilzunehmen. Die Spieler dieser "Urmannschaft" hielten zusammen. Sie beschlossen Volleyball in Meisterschaftsform zu spielen. Abklärungen beim schweizerischen- und regionalen Volleyballverband waren nötig. Daraus entschloss das Team zuerst ein Erfahrungsjahr in Sursee zu machen. Fünf Spieler waren bereit diese Meisterschaftserfahrungen beim VBC Sursee zu holen. Diese Erfahrungen wurden gleich an die Spieler in Triengen weitergegeben, denn in Triengen leitete Fischer Maurus das Training der bestehenden und neuen Spielern weiter. Nicht besonders Freude hatte der Trainer in Sursee, als diese Fünf nach einem Jahr Meisterschaft den Austritt erklärten. Sie aber kehrten zurück nach Triengen und meldeten die erste Meisterschaft Herren 5. Liga für die Saison 1984/85 an.

Unser neuer Trainer war Dittli Rolf, Primarlehrer in Triengen. Überraschend stieg die Mannschaft bereits im ersten Jahr in die 4. Liga auf. Während dieser Meisterschaft expandierte der Verein stark. Mehrere Halleneinheiten wurden "erkämpft". Eine eigene Juniorinnenabteilung wurde gegründet. Sie wurde von Trainer Blum Stefan betreut. Die Juniorenabteilung die während dem Erfahrungsjahr in Sursee entstand, wurde ausgebaut. Die Leitung übernahm Fischer Maurus.

An der GV 85 wurden die Statuten revidiert. Sie wurde somit dem Meisterschafts- betrieb gerecht. Der Verein erhielt den heutigen Namen Volleyballclub Triengen. Auf die Saison 1985/86 stieg die Anzahl der Mitglieder weiter. Eine Minivolleyballerabteilung wurde gegründet. Die Meisterschaften spielten die aufgestiegene Herren 4. Liga Mannschaft und neu angemeldet wurden die Teams Junioren A 2. Liga, eine Junioren B und eine Juniorinnen B. Die Technische Kommission war besorgt, dass Mitglieder sich zu Schiedsrichtern und Trainern ausbildeten.

Die Finanzierung der Meisterschaften und des ganzen Vereins bereitete der damaligen Vereinsleitung grosses Kopfzerbrechen. Irgendwie wurde aber immer einen Weg gefunden um die finanziellen Löcher zu stopfen. Der VBC Triengen war ein junger Verein. Er hatte ein Durchschnittalter von weit unter-, der Vorstand knapp unter 20 Jahre. So fehlte es überall an Erfahrungen. Es wurde vieles ausprobiert geformt und schlussendlich gemeistert.

Am 27./28. September 1986 organisierte der VBC Triengen sein erstes Volleyballturnier mit Erfolg.

An der GV 86 wurde Blum Stefan als neuen Präsidenten gewählt. Auf die Meisterschaft 1986/87 wurde neu eine Juniorinnen A 2. Liga Mannschaft angemeldet. Ebenfalls nahmen die Minivolleyballer erstmals an einer Meisterschaft teil. Das Herrenteam bekam Barmet Hans als neuen Trainer. Er engagierte sich dann als Beisitzer und heute als Vizepräsidenten im Vorstand und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Ein neues Problem stellte sich dem Verein. Die Arbeit verteilte sich immer auf die gleichen Personen, die so überfordert wurden. Durch das Ausarbeiten eines Vereinsgesetztes das jedem Mitglied seine Aufgaben schildert, wurde dem zum grossen Teil abgeholfen. Bis heute war vor allem der Vorstand und die technische Kommission daran, eine saubere Organisation und Linie in den Verein zu bringen. Mit weiteren Revisionen der Statute und Vereinsgesetztes an der GV 89 und 91 hat der Verein eine eigene Struktur geschaffen mit der auch in Zukunft leistungsfähig gearbeitet werden kann.

Der Verein wird heute durch den Präsidenten Stirnimann Paul vertreten, der an der GV 88 gewählt wurde.

Im Meisterschaftsgeschehen ist der VBC Triengen durch die technisch starken Mannschaften bekannt geworden und auf die komplette Juniorenabteilung ist er besonders stolz. So wird der VBC Triengen die neue Meisterschaft mit folgenden Teams starten: Minivolleyballer, Junioren B, Junioren A 1. Liga, Herren 5. Liga, Herren 2. Liga, Juniorinnen A 2. Liga und Damen 5. Liga.

Keine Saison verging, ohne bei einer Juniorenmannschaft einen Erfolg zu buchen. Erfolg gab es auch in der letzten Saison 1991/92. Die Junioren A 1. Liga belegten in der stärksten Junioren-Regionalgruppe den 2. Rang. Die Minivolleyballer C holten zum dritten Mal den Regionalmeistertitel. Sie werden am 20./21. Juni 92 an den Schweizermeisterschaften in Tramelan teilnehmen.

Das Anliegen des VBC Triengen ist auch in Zukunft vor allem Schülern und Jugendlichen das moderne Volleyballspiel zu lehren, das Kollektiv zu erfahren und einen gesunden Teamgeist zu pflegen.

 Das Turnier-Ur-Team:

 Arnold Peter, Fischer Maurus, Steiger Daniel, Stirnimann Paul Di Clemente Angelo, Rölli Daniel

 Die Gründungsmitglieder

 Arnold Peter Triengen, Bättig Patricia Triengen, Blum Andreas Wilihof, Di Clemente Angelo Triengen, Fischer Maurus Triengen, Frei Heiri Triengen, Portmann Philipp Triengen, Rölli Daniel und Ruedi Triengen, Schmidlin Peter Triengen, Steiger Daniel Triengen, Stirnimann Paul Winikon, Ulrich Annegreth und Urs Triengen

 1. Meisterschaftsteam Saison 1985/85

 Wyss Philipp Büron, Stirnimann Paul Winikon, Dittli Rolf Triengen (Spieler-Trainier), Fischer Maurus Triengen, Ulrich Urs Triengen, Blum Stefan Wilihof, Steiger Daniel Triengen, Müller Fredy Triengen, De Rosa Giovanni Triengen